Das Online Marketing gibt uns die Möglichkeit, auch abseits der Stellenbörsen auf Bewerbersuche zu gehen, bzw. mein Unternehmen interessant zu machen. Die eigene Unternehmenswebsite Die günstigste Möglichkeit online Marketing zu betreiben. Ganz wichtig: Wenn Sie noch keine eigene Jobseite betreiben, wird es nun aber Zeit. Und falls Sie Ihre offene Vakanzen schon auf den Unternehmensseiten präsentieren, dann sollten Sie die Anzeigen bitte nicht als pdf hinterlegen. Nicht nur Besucher, die direkt auf Ihre Website surfen sind potentielle Bewerber. Auch die Suchmaschinen indizieren ins Web gestellte Anzeigen. Dies funktioniert aber nur, wenn Sie sie Anzeige im Html Format auf Ihrem Server ablegen. Genau wie dies eine Stellenbörse auch macht. Im Quellcode der Html Anzeige, können dann der Titel und die Metatags, also eine Art Suchwortliste, eingegeben werden. Wenn Sie sich selber damit nicht auskennen, bitten Sie Ihre IT Abteilung bzw. eine Agentur um Hilfe. Günstig kann Ihnen hier auch ein Webdesigner helfen. Solch eine Anzeige kann für ca.€ 50,- erstellt werden. Sie können Ihre Personalabteilung und deren Ansprechpartner, oder auch die einzelnen Fachabteilungen vorstellen. Sehen Sie es so. Die besten Bewerber bekommt man über den persönlichen Bezug. In der Regel sind das die Mitarbeiter die für Sie Werbung machen, aber genauso symphatisch kommt eine offene und informative Personalabteilung an. Legen Sie den Mantel der Unnahbarkeit ab und werden Sie transparenter nach Außen. Das schafft Symphatiepunkte und veranlasst vielleicht den einen oder anderen sich zu bewerben. Microsites / Microanzeigen / Microads Das sind kleine, teilweise nur aus einer Seite und auf einen einzigen Job bezogene Website. Quasi ein kleiner Webauftritt, der lediglich nur aus einer einzigen Homepage bestehen kann, meist aber zwecks Optimierung aus 2 bis 4 Webseiten besteht. Diese Microsite wird schon bei der Erstellung für die Suchmaschinen optimiert. Die Inhalte sind speziell auf die potentiellen Bewerber ausgerichtet und müssen sich dadurch nicht an den gängigen Auftritt des Unternehmen orientieren. Hier geht es rein um den Erfolg im Wettbewerb um die gefundene Anzeige. Die Microsites werden dann gesondert beworben. Zum Beispiel mit Google Adwords und klar definierten Keywords. Viele weitere, vor allem multimediale Elemente, können ebenfalls sinnvoll eingebunden werden. Schaltung auf fachbezogenen Seiten Holen Sie die Bewerber dort ab, wo sie sich befinden. Wenn Sie Ingenieure suchen, dann sollten Sie mal den Versuch starten in themenbezogenen Webportalen zu werben. Aber bitte: Lassen Sie sich keinen Banner aufschwatzen. Die Dinger werden eher ignoriert las akzeptiert. Banner sind eigentlich Überbleibsel aus den 90ern. Fragen Sie nach einer Schaltungmöglichkeit in einem Fachartikel. Im besten Falle, liefert Ihr Unternehmen diesen sogar selbst. Macht einen sehr guten Eindruck und das Unternehmen als solches bekommt noch die Möglichkeit sich günstig ins Gespräch zu bringen. Fragen Sie in den entsprechenden Fachabteilungen nach. So mancher würde sich freuen, wenn er sein Wissen einem breiten Publikun zur Verfügung stellt. Hochschulseiten nutzen Für Sie sind auch Studenten interessant? Kontaktieren Sie ein paar relevante Hochschulen. Auch hier ist man oftmals bereit gegen ein recht geringes Entgeld eine Anzeige auf der Website zu schalten. Ob für Praktikanten, Stipendiate oder Absolventen. Selbst die Alumni schauen immer mal wieder gerne auf der Website der eigenen Uni oder FH vorbei. Das eigene Unternehmens / Karriereblog Ein Blog bietet eine hervorragende Möglichkeit einen Einblick in Ihr Unternehmen zu gewähren. Somit fällt es Bewerbern auch leichter zu entscheiden, ob sie selber in Ihre Firma passen. Aber Vorsicht: Ein Blog wirkt nur authentisch, wenn er auch von den Mitarbeitern frei gestaltet werden kann. Dies bedeutet allerdings auch, dass auch negative Beiträge gepostet werden könnten. Eine Lösung ist, nicht unbedingt allen Mitarbeitern dieses Recht zu gewähren. Aber dies bedeutet auch wieder Zensur. Auch ist die Aktualität der Beiträge ist wichtig. Keiner kommt wieder wenn er sieht, das nur alle paar Wochen etwas gepostet wird. Videoblogs und Podcasts Ein Video und auch ein Podcast eignen sich sehr gut, um Nachrichten zu vermitteln oder auf sich aufmerksam zu machen. Die Durchführung von technischer Seite ist nicht schwer. Allerdings werden diese nur akzeptiert, wenn diese in einwandfreier Qualität hergestellt werden. Damit ist allerdings vor allem die Ausführung gemeint. Nichts ist peinlicher als ein gekünstelter Auftritt im Video oder eine gestelzte Stimme im podcast. Hier kann man schnell mehr kaputt machen als einem lieb ist. Mit einem professionellen Sprecher ist dies allerdings kein Problem und auch ein ordentliches Tonstudio oder Video Produktion kosten nicht die Welt. Google Anzeigen Auch Ihre Stellenanzeigen bzw. Ihren firmeneigenen Stellenmarkt können Sie bewerben. Wenn Sie gerade nach Softwareprogrammierern suchen, sollten Sie sich mit der Fachabteilung zusammensetzen. Diese kann Ihnen mitteilen welche Kriterien erfüllt sein sollten. Gemeinsam kann man sich auf Suchworte einigen, die den gesuchten Bewerberkreis interessieren könnten. Wenn Sie sich selber nicht Adwords auskennen, sollten Sie jemanden mit ins Boot holen. Die richtigen Ansprechpartner finden Sie bei den SEO Anbietern, womit wir schon beim nächsten Punkt wären... SEO Marketing Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization kurz SEO ist ja in aller Munde. Nach wie vor zu Recht. Vorweg gesagt: Es gibt wohl nicht das SEO sondern jeder SEO Spezialist hat so seine Tricks und Kniffs. Im Wesentlichen geht es darum, die eigenen Webseiten so gut wie möglich zu positionieren, dass wenn jemand einen Suchbegriff eingibt der mit dem zu tun hat was ich anbiete, in den Ergebnislisten so weit wie möglich oben gelistet wird. Um so wahrscheinlicher ist es, das derjenige meine Seiten besucht. Ganz wichtig für Ihre Stellenzeigen auf der Homepage oder aber auch für eventuelle Extraseiten, die zusätzlich ins Netz gestellt werden. Also nicht nur für die reinen Unternehmensseiten wichtig, sondern auch für Ihre Personalsuche. Netzwerke nutzen Alle Welt spricht vom Social Networking. Ist ja auch klasse, wenn man die Zeit dazu hat. In den meisten Fällen werden Linkedin, Xing und Konsorten wohl eher als modernes Adressbuch und nach dem Motto malguckenwasdersomacht genutzt. Aber unterschätzen Sie nicht die Möglichkeiten die sich Ihnen hier eröffnen. Manchmal lohnt sich durchaus eine Suche im Netzwerk. Vor allem ist es absolut kostenfrei. Probieren Sie es doch einmal aus. Übrigens, nicht nur die Suchmechanismen werden immer spezieller, sondern auch die Werbeformen werden immer personenbezogener. Seit März 2008 hat der Holtzbrinck Verlag, ein neues SocialNetwork mit klarem Focus auf Personal/Jobvermittlung gestartet. BusinessLive ist also die erste klare Vermischung von Jobbörse und Network. Allerdings verfeinert mit der Möglichkeit die eigenen Eigenschaften und die Erwartungen der Firma im Bereich der Softskills auch einzupflegen. Somit findet ein gezielteres Matching (Abgleich/Vergleich der Daten) statt. Der optimale Fall wäre so, das das gewünschte Profil des Unternehmens mit dem des Bewerbers übereinstimmt und der Bewerber die Anzeige automatisiert, präsentiert bekommt. Online heißt ohne Grenzen Auch Ihnen wird klar sein, dass wir nicht über genügend Fachkräfte in Deutschland verfügen. Das Internet ist quasi grenzenlos, also nutzen SIe es. Je nachdem aus welchen Ländern Sie - es hängt ja immer von der momentanen Gesetzeslage im Bezug auf die Herkunft ausländischer Fachkräfte ab - rekrutieren können. Nutzen Sie also ruhig auch die Schaltung in ausländischen Stellenbörsen bzw. richten Sie Ihre gesamte Rekrutierungsstrategie auch auf die Länder aus. |