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1995 startete Dr. Roland Metzger mit dem Unternehmen Jobs&Adverts das erste deutsche Online Jobportal jobpilot. Kurz vorher ging in den USA das Job Board Monster an den Start. Zu diesem Zeitpunkt war es so, dass viele Unternehmen weder über eine eigene Homepage, noch einen Internetanschluss in der Personalabteilung liegen hatte.

Ca. 1998 war aber der Durchbruch geschafft und das Internet wurde auch für die Personalverantwortlichen zum täglichen Werkzeug. Auf den mittlerweile immer besser werdenden Unternehmensseiten, wurden eigene Jobseiten integriert. In den USA war man schon immer 2 Jahre dem deutschen/europäischen Markt voraus. In den amerikanischen Printmedien wurden mittlerweile zum Teil einfach nur noch eine kleine Anzeige mit dem Jobtitel und derm Verweis auf die Webadresse geschaltet. Auch in Deutschland büssten die Printmedien Anzeigenvolumen zu Gunsten der mittlerweile immer stärker werdenden Jobboards ein.  

Schon im Jahr 1999 gab es über 500 verschiedene Online Jobbörsen, alleine in Deutschland. Im Jahr 2000 stratete die bis dahin mittlerweile größte Jobbörse der Welt - Monster - auch in Deutschland. Im gleichen Jahr begann die Marktbereinigung unter den Jobbörsen. Im Jahr 2001-2002 haben sich die "Großen" dann herauskristalisiert. Zwar wurden und werden einige Aufkäufe getätigt ( Jobpilot wurde zunächst an Adecco im Jahr 2002 verkauft und 2 Jahre später an Monster weiterveräußert) aber the Big 5 werden den Markt wohl weiter beherrschen.

 Zu den großen Jobboards gehören:

Monster / Jobpilot

StepStone

Jobscout24

Stellenanzeigen.de

In der zweiten Linie stehen noch:

Jobware

sueddeutsche.de

FazJob.NET

Dazu kommen noch spezialisierte Jobboards für bestimmte Berufe oder Nischenmärkten

In den schlechten Wirtschaftsjahren zwischen 2000 und 2006, konnte man moch recht gut Fachkräfte gewinnen. Allerdings ließen schon die demografische Entwicklung und die immer weniger werdenden Hochschulabsolventen in Europa, eine Trendwende erkennen.

Als 2007 die Wirtschaft wieder anzog und die vorher genannten Effekte sich nun noch verstärkten, hat sich ein sogenannter Bewerbermarkt entwickelt. Selbst wenn die Weltwirtschaft schwächeln sollte, gibt es einige Berufszweige die über immer weniger Fachkräfte verfügen. Dies zeigt sich Besonders bei Ingenieuren und IT Spezialisten. 

Um hier noch zu den Unternehmen zu gehören, die wenn nicht viele und auch nicht ausreichende Bewerber erhalten, dann doch noch mehr als andere, dann gilt es  Strategien zu entwickeln. Wenn wir nur im jeweilig innländischen Markt bleiben, sind die Personaler dennoch  gut damit beraten, sich nicht nur auf eine Stellenbörse zu verlassen. Wir reden hier noch nicht von anderen Maßnahmen zur Rekrutierung, sondern von der schlichten Anzeigenschaltung online.

Auch wenn Sie bei einem Jobboard eigentlich zufrieden sind, oder eben dort 10 Bewerbungen bekommen und bei einem anderen nur 2, sind Sie dennoch gut beraten, auch das eine oder andere Bord zu nutzen. Als Unternehmen können Sie auf keine mögliche Bewerbung mehr verzichten. Ihre Auswahlmöglichkeit wird sonst immer kleiner und potentielle, gute Mitarbeiter gehen Ihnen damit verloren.

Sie benötigen eine hohe Reichweite für Ihre Anzeige. Wenn Sie im Jahr über 10 Stellen zu besetzen haben, sollten Sie über einen Rahmenvertrag bei 2 oder mehr Jobbörsen nachdenken. Eine weitere sehr gute Möglichkeit ist das buchen von Paketen. Hier kaufen Sie eine Anzeige in bis zu 5 Stellenbörsen. Der Preis liegt dabei um bis zu 50% unter dem Listenpreis der einzelnen Börsen.